Audacity

Wie bereits in dem Beitrag „Mediengestaltung mit dem ChromeBook“ geschrieben gibt es eine Möglichkeit professionelle Anwendungen ohne Internet zu nutzen. Auch bei dem Thema Audiobearbeitung greife ich auf Linux Software zurück. In diesem Fall geht es um das Thema Audiobearbeitung. Und auch dieses Mal brauchen wir die Linux Sandbox.

Für die Bearbeitung von Audio Formaten empfehle ich Audacity.:

Audacity ist ein freier Audioeditor und -rekorder. Auf beliebig vielen Spuren kannst du Audiodateien mischen und bearbeitet.

Das englische Wort audacity bedeutet „Verwegenheit, Beherztheit“. Durch die identischen Anfangsbuchstaben die Assoziation zu  Audio, lateinisch für „ich höre“. Mit dem englischen Begriff city für „Stadt“ hat der Name nichts zu tun.

Audiobearbeitung Audacity

Audacity Logo

Als Erstes kannst du mit Audacity Audioaufnahmen erstellen oder auch Kassetten und Schallplatten digitalisieren. Zum Zweiten kannst du zum Abspeichern beziehungsweise Austausch der Daten kannst du unterschiedliche digitale Tonformate verwenden. Dazu gehören neben AIFF-, Ogg Vorbis-, Next/AU-, IRCAM-, MIDI-, MP3- auch Wave.

Zusätzlich bietet die Audacity die Möglichkeit die Oberfläche mit Themes an den eigenen Geschmack anzupassen und die Funktion mit Plug-ins zu erweitern.

Es gibt meiner Meinung nach nur wenige Audio Anwendungen die so dicht an „professionell“ kommen ohne gleich Unsummen zu kosten. Bislang habe ich alles mit Audacity erledigen können, im übrigen auch auf anderen Betriebssystemen. Ich denke das ist einer der wichtigsten Aspekte an Audacity. Du bist in der Lage mit nahezu beliebigen Systemen trotzdem mit der gewohnten Umgebung arbeiten kannst.

Zur Installation reicht es aus in de Linux Sandbox folgenden Befehl einzugeben:

sudo apt install audacity --yes

Nach Beendigung der Installation erscheint das Audacity Icon in deiner Programmübersicht in dem Gruppe Linux Apps.

Aller Anfang …

Für den Einstieg in Audacity gibt es auf der Seite der Entwickler eine gute Anleitung. Und zu guter Letzt finden sich weitergehende Anleitungen im Netz. Auch YouTube Videos mit Anleitungen zu einzelnen Themen oder Lösungswegen findest du.

Du hast jetzt das wichtigste Werkzeug zur Hand um Podcasts und Hörbücher zu erstellen. Oder du kannst die Tonspur eines YouTube Videos bearbeiten.

Abspann

Wie in jedem Beitrag auf meiner Seite spiegelt das hier meine Meinung wieder. Es gibt viele andere Möglichkeiten das gleich Ziel zu erreichen. Und sicherlich ist die Eine oder Andere davon für dich vielleicht besser geeignet. Auch ich habe nicht die Weisheit der Welt mit Löffeln gefressen. Dennoch denke ich das ich dir mit dem Artikel vielleicht geholfen habe. Du kannst deine Meinung gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Vorerst verabschiede ich mich bis zum nächsten Beitrag. – Bye Lord CrazyMaker

3 Thoughts to “Audiobearbeitung mit dem ChromeBook”

  1. Danke für den Beitrag. Leider habe ich als Linux-Noob noch keine Möglichkeit gefunden das neue Audacity 3 zu installieren. Hat Du dazu vielleicht noch was in Petto?

    1. Es gibt auf der GitHub Seite ein AppImage von Audacity 3.0.3 RC2 zum Download. Das müsste eigentlich nach der Anleitung auch auf ChromeBooks funktionieren.

      1. Ich habe das gerade mal getestet, wie angegeben funktioniert das.
        Audacity 3.0.3 RC auf ChromeBook

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