Wer Software entwickelt braucht einen guten Editor. Wer nach einem Editor bzw. einer IDE (Integrated Development Enviroment) sucht stolpert schnell über Visual Studio Code aka VSCode.

Bei Visual Studio Code handelt es sich um einen kostenloser Quelltext-Editor von Microsoft. Er ist plattformübergreifend entwickelt und basiert auf dem Framework Electron. Zu den Key Features gehört unter anderem Syntaxhervorhebung, Debugging, Autovervollständigung und Versionsverwaltung.

Bis auf den Namen und das Logo hat VSCode nichts mit Visual Studio gemeinsam. Im Unterschied zu Visual Studio arbeitet VSCode nicht mit Projektdateien. Stattdessen wird auf Basis von Quelltextdateien und Ordnern und auch mit Textdateien gearbeitet. Aus diesem Grund arbeitet VS Code mit sogenannten Workspaces (Arbeitsumgebungen), die einen Bearbeitungszustand, Reihenfolge der geöffneten Dateien und deren Zeilenposition speichern. Diese Workspaces können auch wieder aufgerufen werden, zum Beispiel beim Start von VS Code und beim Öffnen einer Workspace Datei.

VSCode kann über Plug-ins erweitert werde, diese Plug-ins werden als Extensions bezeichnet. Damit es es möglich das du die IDE an deine Bedürfnisse anpassen kannst.

VSCode Logo
VSCode Logo

VSCode Installation

Zur Installation verwendest du wieder ein AppImage. Leider gibt es kein Image von Microsoft, deswegen verwenden wir ein Image von AppRepo. Wie genau die Installation funktioniert habe ich dir bereits in dem Beitrag Linux AppImages (auf ChromeBooks) beschrieben.

Nach der Installation hast du eine vollwertige IDE mit allen Möglichkeiten und Features. Du musst lediglich beachten das die Linux Sandbox in der die IDE läuft nur indirekt mit dem ChromeOS verbunden ist. Tipps bekommst du in dem Beitrag Datenaustausch zwischen Linux und ChromeOS von mir.

Update 15.07.2021

Wie ich feststellen musste hat nicht jede Linux Sandbox die richtige glibc Version für dieses AppImage verfügbar. Das bedeutet das das Image leider nicht funktioniert.

Um das zu umgehen kann natürlich anstelle des AppImage auch das Installationspaket direkt installiert werden. Die .deb Datei findest du direkt auf den Seiten von VSCode. Danach kannst du wie auch auf der Seite beschrieben das Paket installieren. Dazu kopierst du die .deb Datei nach dem Download in ein Verzeichnis das für die Linux Sandbox lesbar ist. Als nächstes folgt die Installation:

sudo apt install ./PAKET.deb --yes

Auch auf diese Weise hast du hinterher VSCode zur Verfügung.

Abschlussworte

Mit all diesen Möglichkeiten bekommst du mit deinem ChromeBook ein Werkzeug an die Hand das immer mehr kann. Jetzt ist sogar die professionelle Entwicklung von Software möglich.

Viel Spaß mit deinem ChromeBook – Tschüss dein Lord CrazyMaker

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